Wanderheime
Wanderheime des VHC Gesamtvereins
Berggasthof Hoherodskopf - Clubhaus des VHC auf dem Hoherodskopf
Pächter: Familie Roy und Ines Heimann
Außerhalb 2, 63679 Schotten – Breungeshain (Hoherodskopf)
Tel.: 06044/8222; Fax.: 06044/5387
e-mail: info@bergggasthof-hoherodskopf.de
Ausführliche Infos unter: www.berggasthof-hoherodskopf.de
Öffnungszeiten:
Di - Do.: 11:00 - 18:00 Uhr
Fr.: 11:00 - 21:00 Uhr
Sa+So.: 10:00 - 21:00 Uhr
Montag Ruhetag
Das Vater - Bender - Heim auf dem Hoherodskopf (Wanderheim des Vogelsberger Höhen-Club e.V.)
Das „Vater - Bender - Heim“ im Naturpark „Hoher Vogelsberg“ auf dem Hoherodskopf bei Schotten ist ein familienfreundliches Wanderheim und steht allen Wanderern, Naturfreunden und Vereinen zur Wanderfreizeit zur Verfügung. Das Wanderheim steht am Südhang des Hoherodskopfes, umgeben von einem ca. 5000 qm naturgebundenen Grundstück mit Grill- und Zeltplätzen.
Das Wanderheim verfügt über:
2 x 2 - Bettzimmer, 1 x 5 - Bettzimmer, 1 x 6 - Bettzimmer, 1 x 10 - Bettzimmer,
außerdem über Waschräume mit 2 Duschen, moderne Toilettenanlagen, Diele, Küche mit Speisekammer und einem großen Aufenthaltsraum (Jägerstube). Das Wanderheim verfügt über Warmwasserversorgung und Zentralheizung. Bettwäsche, Schlafsäcke, Handtücher und Toilettenpapier sind mitzubringen.
Tagesgebühren VHC-Mitglieder Nichtmitglieder
Montag - Freitag € 50,- € 80,-
Freitag - Montag € 70,- € 100,-
Vortag - Feiertag - Nachtag € 70,- € 100,-
zzgl. € 30,-- für Reinigung.
Hausverwaltung: Helga Adolph, Marktstraße 11, 63679 Schotten, Telefon: 06044/2440
Bismarckturm auf dem Taufstein - Aussichtsturm auf 773m Höhe (Infoflyer als PDF-Download)
Der Gedanke, auf dem Taufstein einen Aussichtsturm zu bauen, ist so alt wie der VHC selbst. Von Anfang an wurde ein Kapital gesammelt, um diesen Wunsch zu erfüllen. Zunächst aber wurde das von der Europäischen Gradvermessungs-Kommission errichtete Gerüst angekauft und zu einem Aussichtsturm umgebaut. Die Kosten beliefen sich auf 300 Mk. Trotz sorgfältiger Pflege und dauernder Reparaturen wurde das Holzgerüst allmählich baufällig. Inzwischen hatte die trigonometrische Abt. des Gr. Generalstabes ebenfalls ein Gerüst auf dem Taufstein errichtet. Dieses Gerüst sollte 1890 angekauft werden. Der Plan wurde aber aus Geldmangel aufgeschoben. Das für einen Turmbau gesammelte Kapital war 1887 zum Bau des 1. Klubhauses benutzt worden. Die gen. trig. Abt. gestattete aber auf Ansuchen den Anbau von Treppen und die Benutzung ihres Gerüstes nach Fertigstellung der Vermessungen. Ein altes Bild aus dieser Zeit, im Besitz des Verlags W. Engel, zeigt uns die beiden Holzgerüste nebeneinander. Fast sehen sie aus wie die Antennentürme einer Sendestation. Als die beiden Gerüste 1898 wegen Baufälligkeit niedergelegt werden mussten, griff man den Gedanken eines Turmbaues auf dem Taufstein wieder auf. Der Zweigverein Lauterbach gab den Anstoß dazu, der Zweigverein Hirzenhain den Namen. 1902 wurde die Sammlung für den Bismarckturm von neuem in die Wege geleitet. Aber die Gelder flossen nicht allzu reichlich. Betrug doch die Mitgliederzahl damals nur 857 Personen. Ein Bauausschuss unter dem Vorsitz des Geh. Kommerzienrats Buderus und der Mitarbeit der Herren W. Becker II., Lauterbach, Hölzel, Hungen, Schick, Queckborn, Schönfeld-Schotten nahm die Sache in die Hand. 1906 fertigte Architekt Hofmann, Herborn den Plan, die Firma H. Winn & Co in Gießen übernahm die Ausführung. Am 13. Juli 1907 fand die Feier der Grundsteinlegung statt. 15000 Mk waren innerhalb des VHC gesammelt worden. 6000 Mk fehlten noch. Aber man hoffte, dieselben bei dem damaligen hohen Mitgliederstande von 3000 leicht aufzubringen. Nach einem Missgeschick - der bis zum 1. Stockwerk gediehene Turm sackte am 6. Sept. 1907 in sich zusammen - wurde der Bau innerhalb von 3 Jahren fertig gestellt. Am 4. Juni 1910 fand die Einweihung statt.
Leider bereitete die Instandhaltung des Turmes, der in dieser Höhe besonders der strengen Witterung ausgesetzt ist, dem VHC immer wieder erhebliche Schwierigkeiten. Zahlreiche Sanierungen in Eigenregie, unterstützt von kommunalen Trägern, fanden statt. Zu Beginn der neunziger Jahre jedoch musste der aus grauem Hartbasalt gebaute Turm wegen Baufälligkeit und fehlender Mittel für die Sanierung für einige Jahre gesperrt werden. Erst unter finanzieller Mithilfe des Vogelsbergkreises und der Stadt Schotten konnte dann im Dezember 1996 mit der grundlegenden Sanierung durch die Fa. Ahrens in Bad Vilbel begonnen werden. Die Kosten beliefen sich auf 610.000 DM und wurden zu 75% von der Europäischen Union übernommen. Die Arbeiten gingen zügig voran und so konnte der wieder in neuem Glanz erstrahlende Bismarckturm am 01. August 1997 fertiggestellt und am 14. September 1997 in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben werden.
Der Bismarckturm steht auf dem Taufstein in 773 m Höhe mitten in einem Naturschutz gebiet, von seiner obere Plattform bietet sich dem Besucher aus einer Meereshöhe von ziemlich genau 800 m ü. N.N. bei klarer Sicht einen herrlicher Rundblick über den Oberwald und Dörfer und Kleinstädte hinweg zum Spessart, zur Rhön, zum nordhessischen Bergland, zum Gießener Becken und über die Wetterau zum Taunus. Er ist damit der Anziehungspunkt für Wanderer im Oberwald seit rund 100 Jahren geblieben.
Wanderheime der Zweigverein
Wanderheim am Völsing-Tempel Alsfeld: Wanderheim des VHC Alsfeld
Infos: Klaus Brückner, Landgraf-Hermann-Str. 23, 36304 Alsfeld, Tel.:06631/2971
Der Völsingtempel in Alsfeld
Am 22.6.1952 findet die Einweihung des wiederaufgebauten Aussichtsturm auf dem Völsingberg statt. Die Kosten von nahezu 1.000 DM wurden in 1952 zur Hälfte durch Spenden Alsfelder Bürger, der Rest vom Zweigerein Alsfeld und dem Gesamt-VHC aufgebracht. Im Jahr 1980 wurde das im Besitz von Frau Bücking befindliche große Grundstück unterhalb des Völsingtempels den Wanderfreunden des VHC zur freien Nutzung zur Verfügung gestellt. Innerhalb weniger Monate entstand durch den Einsatz fleißiger Helfer und die Bereitstellung von Spenden vieler Vereinsmitglieder das erste VHC Wanderheim in Alsfeld. Hier treffen sich nun damals wie heute die Wanderer und Mitglieder des VHC oft und pfelgen hier Unterhaltung und frohe gesellige Veranstaltungen.
Wanderheim auf der Kapersburg: Wanderheim der Vereinigten Wandervereine Friedberg - Bad Nauheim
Infos: Josef Jackwerth, Kurt-Schumacher-Straße 10, 61191 Rosbach - Ober-Rosbach, Tel.: 06003/152
Von Klaus Bötel
Auf bequemen Wegen ist die Kapersburg von Ockstadt und Ober-Rosbach von Osten oder von Pfaffenwiesbach von Westen her gut zu erwandern. Ab Bad Nauheim läuft man den Weg mit dem liegendem U – Wanderzeichen ab Steingasse über den Winterstein und dem Steinkopf mit Fernsehturm, direkt zum Wanderheim neben der Kapersburg.
Aus Sicht des vom Unterholz befreiten Limes,fällt das Blockhaus dem aufmerksamen Wanderer sofort ins Auge. Sein Dach ist einem Helm gleichend heruntergezogen. An zwei Seiten umgibt eine Steinveranda die alten Balkenwände. Der Untergrund scheint vom Bauschutt der Ausgrabungen aus dem dem Römerkastell zu sein. In Haus gibt es nur zwei kleine Räume, von einem gemauerten Kellerviereck getragen. Das ist so winzig, wie ein begehbarer Vorratsschrank. Aber ausreichend um den Getränkevorrat kühl zu halten.
1912 – 1914 legte der Friedberger Altertumsforscher Paul Helmke die Mauern des römischen Kastells „Kapersburg“ frei. Das Ausgrabungspersonal hinterließ das Blockhaus, welches als Büro und Aufenthaltsraum der Mitarbeiter gedient haben mag.
Das Großherzogliche Hochamt könnte das Gebäude errichtet haben. 1913 wird vom Staatsbauamt Friedberg die Ausgrabung mit Büro und Bauhütte erwähnt. Nach dem ersten Weltkrieg fand das Blockhaus Verwendung als Hütte der Jagdbehörde.
Wanderheim auf der Kapersburg
Seit 1926 nutzen der TCW (Taunusclub Wetterau) und später die Vereinigten Wandervereine Friedberg-Bad Nauheim e.V. die Hütte als Wanderheim. Allerdings kamen danach ungewisse Zeiten mit Kopfzerbrechen um der künftigen Bleibe auf die Wanderer zu.
Weil aus der Nähe des angrenzenden Munitionsdepots Lebensgefahr ausginge, wurde im öffentlichen Interesse eine Nutzungseinschränkung angeordnet. 1976 hatte die Wehrbereichsverwaltung IV kurzer Hand den Aufenthalt für Personen im Blockhaus untersagt. Nur die Aufbewahrung der Geräte wurde noch erlaubt.
Der Widerspruch und ein Prozess des Vereins führten nach 15 Jahren, 1991 zum endgültigen Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel. Die Wanderfreunde der Region durften weiter in ihrem Refugium rasten.
Auch während des schwebenden Verfahrens war es Brauch gewesen dort einige Tage ohne Elektrizität, selbstverständlich auch ohne fließendes Wasser, nur mit Holzfeuer im soliden Küchenherd die Hektik der Zivilisation hinter sich zu lassen.
Der Hüttenwart Josef Jackwerth, regiert hinter dem schlichten Drahtzaun den Betriebsablauf. Jeden zweiten Samstag im Monat trifft sich die Wanderfamilie aus allen Richtungen kommend zum Plausch und zum Rasten zwischen 11 Uhr und 15 Uhr. Interessierte Gäste sind immer willkommen.
Wegen näherer Einzelheiten geben gerne Auskunft Rolf Schlehenbecker, Tel. 06034-2393 oder Josef Jackwerth, Tel. 06003-1520
Wanderheim Krumbach am Dünsberg: Wanderheim des VHC Gießen
Infos: Knud Otterson, Gartenstraße 30, 35463 Fernwald – Annerod, Tel.: 0641/48380
Hainig-Turm Lauterbach: Aussichtsturm des VHC Lauterbach
Infos: Arnim Ortmann, Goethestraße 27, 36341 Lauterbach, Tel.: 06641/919545

Wanderhütte Staufenberg: Wanderheim des VHC Lumdatal
Infos: Klaus Rücknagl, Burggasse 5a, 35460 Staufenberg, Tel.: 06406/71801
Wanderheim am Damenweg Schlitz: Wanderheim des VHC Schlitz
Infos: Manfred Michel, Parkstraße 9, 36110 Schlitz, Tel.: 06642/1265
oder Robert Loos, Königsbergerstraße 2, 36110 Schlitz, Tel.: 06642/5141

Infos: Adelinde Harnisch, Zum Alten Feld 7, 63679 Schotten, Tel.: 06044/2648
oder Hildegard Schlörb, Vogelsbergstraße 26, 63679 Schotten, Tel.: 06044/1709

Wanderheim im Ohl Steinau: Wanderheim des VHC Steinau
Infos: Rainer Pusch, Bergstraße 9, 36396 Steinau, Tel.: 06663/1662
oder: Karl-Heinz Tietze, Rhönstraße 2, 36396 Steinau / Str., Tel.: 06663/6958 od. 0160/95226537
oder: Peter Mützel, Vogelsberger Str. 5a, 36396 Steinau / Str., Tel.: 06663/6881

VHC Hütte auf dem Lückenberg am Glauberg: Wanderheim des VHC Stockheim
Infos: Monika Wagner, Breslauer Straße 3, 63683 Ortenberg, Tel.: 06041/1437
Zollhaus am Lindenplatz Ulrichstein: Wanderheim des VHC Ulrichstein
Infos: Dr. Dietmar v.d. Borne, Ludwigstraße 28, 35327 Ulrichstein, Tel.: 06645/1566

Bergwachtstation Hoherodskopf: Rettungsstation der DRK Bergwachtbereitschaft Schotten
Infos: Jochen Riedl, Märzwiese 53, 63679 Schotten, Tel.: 06044/3609